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Informationen zur Infrarot-Strahlung allgemein


Infrarot-Strahlung wird von jedem warmen / heißen Körper abgegeben. Auch der Mensch produziert diese Form der Wärme. Sonne und Feuer sind die größten Infrarotquellen. Diese natürliche Infrarotstrahlung teilt sich in drei Bereiche: IR-A (kurzwellig), IR-B (mittelwellig) und IR-C (langwellig).

IR-Strahlung wirkt theoretisch unendlich weit, wobei die Leistung bei zunehmender Entfernung abnimmt. Die Bewegung der Infrarotwellen hält solange an bis diese auf einen Gegenstand treffen, von dem sie aufgenommen werden.




IR-A Strahlen
kurzwellige Strahlung,

Eindringtiefe: 6 mm 
Wellenlänge: 780 - 1.400 nm

IR-B Strahlen
mittelwellige Strahlung,

Eindringtiefe: 2 mm
Wellenlänge: 1.400 - 3.000 nm
IR-C Strahlen
langwellige Strahlung,
Eindringtiefe: <1 mm
Wellenlänge: 3.000 - 10.000 nm
Dringt bis in die untersten Hautschichten ein. Die Anwendung sollte sich ausschließlich in der Medizintechnik finden (hauptsächlich Onkologie). Bei zu langer Bestrahlung besteht Verbrennungsgefahr, da die Überhitzung des Gewebes zu spät oder gar nicht spürbar ist!

Dringt sehr schnell bis in die mittleren Hautschichten ein. Der Körper beginnt sehr schnell mit dem Schwitzen. Es wird jedoch in diesem Spektrum nur der obere Bereich 2.500 bis 3.000 nm empfohlen. IR-B Strahlung erreicht die Netzhaut des Auges nicht.

Durchdringt nur die oberste Hautschicht. Die IR-C Strahlen werden von der Haut direkt an der Oberfläche aufgenommen. Die empfundene Wärme wird von den Blutbahnen und Lymphströmen im ganzen Organismus verteilt.
Die Körperkerntemperatur steigt und es beginnt der Vorgang des Schwitzens.